Rade

Willkommen auf den Rade-Seiten!

Hallo, Ihr Internetuser!

Nun findet man Rade auch im World Wide Web. Die weltweiten (Verkehrs) Wege prägen schon länger unser kleines Dorf, denn es liegt dort, wo Nord-Ostsee-Kanal und A 7 sich kreuzen. Täglich zieht die große weite Welt in Form von Schiff, LKW und PKW-Kolonnen an uns vorbei. Trotzdem ist Rade ein ruhiges und beschauliches Dorf. Wir sind 207 Einwohnern, die in einer attraktiven ländlichen Dorflage wohnen. Viele Bäume und alte und wuchtige landwirtschaftliche Gebäude prägen das Ortsbild, in das sich die Wohnbebauung geschmeidig einfügt. Direkt am Nord-Ostsee-Kanal gelegen gibt es einen Fischer, bei dem man vorzüglich speisen kann.

Auch trägt eine Insel unseren Namen. Sie ist beim Nord-Ostsee-Kanal-Bau entstanden, liegt mitten in Schleswig-Holstein und ermöglicht dem Besucher einen einzigartigen Blick auf Nord-Ostsee-Kanal und Schirnauer See.

So, das war ein kurzer Einblick; wer mehr sehen oder wissen will, muss sich schon persönlich hierher bemühen.

Bis dann, 
Hans Stephan Lütje 
(Bürgermeister)

 

Allgemeines

Rade, mit 207 Einwohnern eine der kleinsten Gemeinden im Amtsbezirk des Amtes Eiderkanal, liegt in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals und des Schirnauer Sees (1487 Dorp Thom Rade).

Der Name "Rade" ist von "roden" herzuleiten, denn hier sind in früherer Zeit grössere Waldbestände gewesen. Durch Urnenfunde ist nachgewiesen worden, dass Rade eine der ältesten Ansiedlungen in Schleswig-Holstein ist. Eine Besonderheit sind die elf Ziegeleien, die in der Nähe des Dorfes betrieben wurden. 1901 musste allerdings die letzte wegen Mangel an Lehm schliessen. Alle Ziegeleien gehörten dem berühmten Baumeister Pelli. Nahezu alle Ziegelsteine zum Bau der Festung Rendsburg-Neuwerk stammen aus Rader Ziegeleien.

Heute ist Rade mit seinen zahlreichen Bauernhöfen überwiegend ländlich strukturiert. Zur Gemeinde Rade gehört auch ein Teil der Rader Insel, entstanden durch den "Rader Durchstich" 1908/13 im Rahmen der Verbreiterung des damaligen Kaiser-Wihelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal). Besonders stolz sind die Rader Bürger auf die über 230 Jahre alte Räucherkate, die zu Festlichkeiten verschiedenster Art genutzt und durch den "Katenverein" unterhalten wird. Bis ca. 1823 diente dieses Gebäude noch als Schulhaus. Neben dem Katenverein gibt es die Freiwillige Feuerwehr, die für ein lebendiges Gemeindeleben sorgt.