Niederschrift
über die öffentliche Sitzung der
Gemeindevertretung Ostenfeld am Donnerstag, dem 21. April 2005 in der Alten
Schule in Ostenfeld
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Beginn: 19:30 Uhr |
Ende: 22:30 Uhr |
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Anwesend sind: |
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a) stimmberechtigt |
Der Bürgermeister Herr Hans-Jürgen Lütje Die Gemeindevertreter Herr Rolf Eckstein Herr Andreas Hansen Frau Heike Benn Frau Erika Selck Herr Hermann Kröger Herr Klaus Peters Herr Jan-Detlef Martens |
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b) es fehlt entschuldigt: |
Herr Horst-Dieter Eichholz |
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c) nicht stimmberechtigt: |
BLB Detlef Göttsche von der
Gemeindeverwaltung Osterrönfeld als Protokollführer |
Bürgermeister
Hans-Jürgen Lütje eröffnet den nicht öffentlichen Teil der Sitzung um 19:30 Uhr
und begrüßt die erschienenen Gemeindevertreter. Gegen Form und Frist der
Einladung werden keine Einwendungen erhoben. Die Gemeindevertretung ist
beschlussfähig.
Die
Tagesordnung hat für den nicht öffentlichen Teil folgenden Wortlaut:
Tagesordnung:
Nichtöffentlicher
Teil:
…
Ende
des nicht öffentlichen Teiles: 20:00 Uhr.
Öffentlicher
Teil:
T A G E S O R
D N U N G:
a) Bericht des Rechnungsprüfungsausschussvorsitzenden
b) Beschlussfassung über die Jahresrechnung 2004
a) Grellkamp
b) Alte Schule
hier: Festlegung
einer Ausbauvariante
Bürgermeister
Lütje eröffnet um 20:03 Uhr den öffentlichen Teil der Sitzung. Er begrüßt die
Gemeindevertreter und Zuhörer. Gegen Form und Frist der Einladung werden keine
Einwände erhoben.
Die
Gemeindevertretung beschließt, den Tagesordnungspunkt 8 zu streichen.
Bürgermeister Lütje teilt mit, dass Gemeindevertreter Eichholz entschuldigt
fehlt.
TOP 1 :
Keine
Wortmeldungen.
TOP 2:
Gegen
das Protokoll der letzten Sitzung werden keine Einwände geltend gemacht. Es
gilt damit als genehmigt.
TOP 3:
Der
stellv. Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Herr Jan Martens,
berichtet über die Prüfung der Jahresrechnung 2004. Er stellt als Ergebnis
fest, dass die Prüfung am 10.03.2005 in der Gemeindeverwaltung in Osterrönfeld
stattgefunden hat und nach 1 ½ Stunden ohne Feststellung von Mängeln beendet
wurde. Die Jahresrechnung schließt ab mit Solleinnahmen und Sollausgaben von
jeweils 608.877,42 Euro. Es wurde ein
Überschuss
in Höhe von 31.830,69 Euro erwirtschaftet, der der Rücklage zugeführt wurde.
Der Rücklagenstand betrug am 31.12.2004 unter Berücksichtigung des
Sollüberschusses rd. 80.000 Euro. Schulden waren nicht vorhanden. Haushaltsüberschreitungen
sind insgesamt in Höhe von 1.609,64 Euro aufgetreten, die als gerechtfertigt
anzusehen sind.
Die
Gemeindevertretung beschließt ohne Aussprache die Jahresrechnung 2004.
TOP 4:
Bürgermeister
Lütje erklärt, dass das bürgerliche Mitglied Arnold Schumacher aus dem Wege-
und Umweltausschuss ausgeschieden ist. Als neues bürgerliches Mitglied wählt
die Gemeindevertretung einstimmig Herrn
Martin Rober, Schmeeredder 2, Ostenfeld.
TOP 5:
Bürgermeister
Lütje erinnert an die Bauausschusssitzung und die Erörterung des
Schallgutachtens mit dem Gutachter Busch. Die Kosten für eine Nachrüstung des
Anbaues wurden von dem Techniker der Gemeinde Osterrönfeld, Herrn Rüger, mit
rd. 136.000 Euro ermittelt. Es besteht Einvernehmen, dass eine solche Maßnahme
weder finanzierbar ist noch wirtschaftlich wäre.
Es
schließt sich eine umfangreiche Diskussion an. Verschiedene Möglichkeiten
werden diskutiert:
a) Für
Familienfeiern nur noch kleinere Hausanlagen zuzulassen,
b) eine auf die
schalltechnischen Bedürfnisse angepasste Hausanlage seitens der Gemeinde zu
beschaffen und nur diese für Musik zuzulassen,
c)
eine Ausnahmeregelung entsprechend den gesetzlichen
Vorschriften auf 10 Veranstaltungen im Jahr zu begrenzen und sie nur für
Dorffeste der Gemeinde Ostenfeld in Anspruch zu nehmen.
Nach
weiterer Beratung fasst die Gemeindevertretung einstimmig folgenden Grundsatzbeschluss:
Busch
eingeholt.
Der
Protokollführer berichtet über das Ergebnis der bisherigen rechtlichen Prüfung.
Es ist noch nicht geklärt, ob aufgrund des Architektenvertrages der Architekt
in Haftung genommen werden kann. Der Architektenvertrag, der bereits von
Rechtsanwalt Bacher geprüft wurde, beinhaltet im Wesentlichen nur
Honorarregelungen. Zzt. wird geprüft, inwieweit auf Grund allgemeiner
Bestimmungen (z.B. DIN-Normen) der Architekt verpflichtet war, die Gemeinde auf
die Schallproblematik hinzuweisen bzw. ein Gutachten einzuholen.
Die
Gemeindevertretung nimmt Kenntnis.
TOP 6:
Der
Bürgermeister stellt fest, dass die Vitrine mit der Standarte des
Ringreitervereins durch unsachgemäße Lagerung während der Umbauarbeiten
zerstört wurde. Er sieht die Gemeinde in der Pflicht, eine neue Vitrine zu
beschaffen.
Nach
längerer Beratung und kontroversen Meinungen beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, eine neue Vitrine zu
beschaffen.
Die
Finanzierung soll später geklärt werden. Ggf. könnte eine Teilfinanzierung das
Ing.-Büro Bornholdt übernehmen, das damit ein in der Vergangenheit liegendes
Versprechen einlösen könnte.
TOP 7:
Bürgermeister
Lütje erläutert die Situation der Spielplätze, wobei auf dem Grellkamp nur noch
die Sandkiste vorhanden ist, alle anderen Geräte waren abgängig oder sind
zerstört worden und mussten demontiert werden. Ein Problem stellt die räumliche
Situation dar, da nur ein schmaler Streifen zwischen den öffentlichen Straßen
als Spielfläche zur Verfügung steht. Im Ergebnis ist damit dieser Streifen für
eine Nutzung als Spielplatz unzulässig.
Die
Gemeindevertretung beschließt, durch die Gemeindeverwaltung Osterrönfeld prüfen
zu lassen, ob die Einreichung einer Spielstraße eine Alternative wäre.
Für
den Spielplatz Alte Schule hat die Inspektion keine größeren Mängel ergeben.
Ein neues Gerät soll in Kürze aufgestellt werden; es wird von der Kinderbetreuung
Ostenfeld finanziert. Der Kostenaufwand beträgt rd. 2.500 Euro. Die Gemeinde
soll die spätere Unterhaltung übernehmen.
Die
Gemeindevertretung beschließt hierzu ihr Einvernehmen.
TOP 8:
Aufgrund
der Beratungen im nicht öffentlichen Teil entfällt dieser Tagesordnungspunkt.
TOP 9:
Für
die Sicherung des Bahnüberganges am ehemaligen Bahnhof im Zuge der Straße nach
Höbek hat die Bundesbahn 2 Ausbauvarianten erarbeitet. Die
Kreisverkehrsaufsicht empfiehlt die Variante 2, die gleichzeitig die
kostengünstigere Lösung ist, zu wählen.
Nach
kurzer Beratung beschließt die Gemeindevertretung dies einstimmig.
TOP 10:
Bürgermeister
Lütje berichtet:
Frau
Benn regt an, im Eingangsbereich eine lange Schmutzfangmatte zu installieren
und neue Körbe für den Geschirrspüler zu besorgen.
Für
die Anlieger des Grellkamp und der Straße „Am Kamp“ soll wegen des
Kinderspielplatzes ein Rundschreiben entworfen und versandt werden.
Nachdem
keine weiteren Wortmeldungen mehr vorliegen, schließt der Bürgermeister um
22:30 Uhr die Sitzung.
gez.: Lütje gez.:
Göttsche
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Bürgermeister Protokollführer