Hafenbehörde

Historie

Bei der Weiterentwicklung und Sicherung des Standortes für Windenergie durch das Land Schleswig-Holstein stellte sich nach einer intensiven Standortanalyse die Gemeinde Osterrönfeld mit einer Fläche an der Straße Am Kamp" am geeignetsten dar. Der Standort ermöglichte sowohl die Entwicklung eines Hafengebietes als auch die Entwicklung in unmittelbarer Nähe vorhandener Gewerbeflächen.

Durch einen Planfeststellungsbeschluss des Landes Schleswig-Holstein vom 18.12.2008 und eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Osterrrönfeld ist der Hafen Rendsburg Port" (bis Januar 2012 Neuer Hafen Kiel-Canal") der zurzeit einzige Schwerlasthafen in Schleswig-Holstein entstanden.

Im Juni 2011 wurde der neue Hafen durch die Behörde für Hafenanlagensicherheit Schleswig-Holstein abgenommen und ist seitdem als internationaler Seehafen unter der IMO Nummer DE TRD-0001 registriert. Aufgrund der geographischen Lage in der Gemeinde Osterrönfeld ist das Amt Eiderkanal die zuständige Hafenbehörde.

Der Hafen liegt direkt am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals bei Kanalkilometer 61 und stellt das Bindeglied zwischen den Häfen der Europäischen Union, Skandinaviens und der übrigen Ostseeanrainer dar. 

Durch seine zentrale Lage ist der Hafen „Rendsburg Port" sowie das angrenzende, durch eine schwerlastfähige Straße mit dem Hafen verbundene 80 ha große Gewerbegebiet, an alle wichtigen Verkehrswege angeschlossen. Auf dem Landwege bildet die Verkehrsachse A 7 / A 210 somit eine direkte Verbindung nach Skandinavien, zur Metropolregion Hamburg und zu den Zentren Mitteleuropas.

Dieser Standortvorteil macht den Hafen mit dem dazugehörigen Gewerbegebiet interessant für die Ansiedlung von Zulieferern von Komponenten für Windenergieanlagen, von Herstellern schwerer Maschinen und Anlagen sowie auf den Containerumschlag ausgerichtete Logistikunternehmen. Der Hafen mit Vorstaufläche und dem großen Gewerbegebiet im direkten Hinterland sind somit Kern eines in der Region entstehenden Clusters für Regenerative Energien, insbesondere im Bereich der Windenergie.